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This Week in Commerce: Black Friday, Cyber Monday, der Schweizer Cloud-Markt

Marc Gasser / 27 Nov

Shoppen bis zum Umfallen. Die Amerikaner haben am Black Friday insgesamt über 11 Milliarden Dollar für Einkäufe ausgegeben - fast eine Milliarde mehr als im Jahr zuvor. Umsatzrekord am Black Friday - handelszeitung.ch

Black Friday und Cyber Monday: Sind diese Transaktionen Plankäufe, also Käufe, die man im Vorfeld der Festtage ohnehin getätigt hätte und dies wohl zu reguläreren Preisen, so verschenkt der Handel einen substantiellen Anteil seiner Erträge. Der Handel erzieht den Kunden quasi zum Schnäppchenjäger. Schwarzer Tag für die Profitabilität des Handels - carpathia.ch

Auf den Black Friday folgt der Cyber Monday. Für den weiteren Schnäppchen-Tag gibt es eigentlich keinen Grund. Doch die Folgen sind verheerend. Cyber Monday und Black Friday erziehen uns zu Schnäppchenjägern - nau.ch

Thanksgiving, Weihnachten & Co. dürften dem Detailhandel in Amerika in diesem Jahr Rekordumsätze bescheren. Es ist dabei aber längst nicht mehr so, dass Amazon der unangefochtene Gewinner und alle anderen die Verlierer sind. Fröhliche Festtage für den US-Detailhandel - nzz.ch

Schweizer Onlineanbietern droht, gegenüber ausländischen Wettbewerbern zurückzufallen – auch wenn Kunden nicht primär preisorientiert entscheiden. Selbst aus der lokalen Nähe scheint sich kein nachhaltiger Vorteil machen zu lassen. Den Ausweg blockiert eine mentale Barriere. E-Commerce: Zu langsam vorwärts bedeutet rückwärts - Netzwoche.ch

Marktforscher ISG hat den Schweizer Cloud-Markt untersucht und einige Eigenheiten festgestellt. Cloud-Kunden in der Schweiz grossen Wert darauf, dass die bereitgestellten Dienste physisch in der Schweiz oder zumindest den direkten Nachbarländern gehostet und bereitgestellt werden. IaaS: Swisscom dominiert - inside-it.ch

In der Schweiz nimmt das Thema Cloud an Fahrt auf. Dabei haben rechtliche Bedenken bisher viele Unternehmen davon abgehalten, Cloud-Lösungen zu nutzen. Sie wollten ihre Daten nicht im Ausland gelagert sehen. Mehr dazu in der aktuellen Handelszeitung

Die häufigsten Cloud Begriffe

Public Cloud Technologieunternehmen betreiben riesen Rechenzentren, in denen Server, Speicher, Rechnerkapazität, Netzwerk-Hardware, Entwicklungsumgebungen, Datenbanken und Anwendungen öffentlich zugänglich sind. Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen können die Ressourcen via Webbrowser mieten und verwalten.

Hybrid Cloud Bei Hybrid-Cloud-Lösungen werden eine oder mehrere öffentliche und private Cloud-Umgebungen miteinander kombiniert. Daten und Anwendungen können zwischen den verschiedenen Clouds geteilt werden. Die getrennte und doch vernetzte Architektur ermöglicht Nutzern etwa die Ausführung geschäftskritischer Arbeitsaufträge in der privaten Cloud und die der weniger betriebsnotwendigen Workloads in der Public Cloud sowie die bedarfsabhängige Bereitstellung von Ressourcen aus beiden Umgebungen. So kann die bestehende Infrastruktur, Sicherheit und Compliance optimiert werden.

Infrastructure as a Service (IaaS) ist ein Cloud-Computing-Angebot, bei dem ein Technologiekonzern den Nutzern Zugang zu IT-Ressourcen wie Servern, Speicher, Netzwerkkomponenten und Betriebssystemen via Internet zur Verfügung stellt. Unternehmen können ihre eigenen Plattformen und Anwendungen in der Infrastruktur des Anbieters verwenden. Kunden müssen keine Hardware kaufen und warten, sie bezahlen nach Bedarf. Dies erfordert keinen riesigen Investitionsaufwand und bei Bedarf kann sofort mehr Kapazitäten gemietet werden.

Platform as a Service (PaaS) Bei PaaS stellen Anbieter eine Cloud-Umgebung zur Verfügung, in der Kunden Anwendungen entwickeln, testen, verwalten und bereitstellen können. Mit PaaS-Diensten können Entwickler schneller Web- oder mobile Apps erstellen, ohne sich um die Einrichtung oder Verwaltung der dafür notwendigen Infrastruktur aus Servern, Speicher, Netzwerken oder Datenbanken kümmern zu müssen. Platform.sh, amazee.io bieten hier beispielsweise spannende Lösungen für eZ Platform oder Drupal.

Software as a Service (SaaS) Bei SaaS werden Softwareanwendungen (von Marketinganwendungen bis hin zu Steuerung von Unternehmensprozessen und Warenwirtschaft (ERP)) über das Internet zur Miete bereitgestellt (Subscription). Kunden müssen die Software nicht verwalten, installieren, aktualisieren oder mit Sicherheitspatches versehen – das wird von SaaS-Anbietern wie Google, IBM, Oracle, Salesforce oder SAP übernommen, genauso wie die Sicherung der Daten. Der Zugriff ist von fast jedem Gerät mit Internetverbindung aus möglich.

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